Kurzurlaub in Deutschland

Deutschland ist mit seiner Fläche von 357.000 Quadratkilometern eigentlich zu groß, um es in einer Lebensspanne vollständig kennenzulernen. Zum Glück hat nicht jeder Mensch die gleichen Interessen an einen Urlaub und so wird die Lage übersichtlicher. Berge oder Meer, Stadt oder Land; diese Fragen beantwortet man meist im Voraus. Wenn man dann das Kennenlernen auf viele Kurzurlaube aufteilt, ist die Chance groß, die eigene Heimat umfassend zu erleben.So eine Aufgabe will geplant werden. Geht man interessengeleitet vor oder eher geografisch? Von Nord nach Süd, von Ost nach West – oder vielleicht ganz anders. Wichtig ist: Keine zu großen Ziele aussuchen. Orte und Erlebnisse sind die Größen, auf die es bei einem Kurzurlaub ankommt. So kann man München ca. 15 Mal besuchen und hat trotzdem nicht alles gehen. Allein die Museen Münchens bräuchten mehrere Tage um erkundet zu werden.

Alles zu entdecken – das braucht Zeit

Das Berliner Nachtleben an einem Wochenende zu erkunden, ist auch ein überambitionierter Plan. Hier gilt: lieber einmal mehr kommen, als sich während eines Kurzurlaubes in Hektik versetzen zu lassen. Denn das Ziel eines jeden Urlaubs ist und bleibt die Entspannung. Der Spruch:“weniger ist mehr“ gilt auch für den Urlaub. Den zu beherzigen mag manchmal schwer fallen, die Fülle der Angebote kann den ruhigsten Zeitgenossen in einen Zustand der Erregung versetzen.

Um das zu vermeiden kann man ab und zu einen kleinen Wellness-Kurzurlaub einschieben, da werden Seele und Körper wieder in Einklang gebracht. Die Wellness-Angebote schießen ja wie Pilze aus dem Boden, da ist für jeden und jede etwas dabei. Wenn das wärmende Öl bei einer Massage über den Körper läuft, dann ist die Seele an einem Ort, den man als Urlaubsdestination nur schwer beschreiben kann.

Ungewöhnliches Erleben – man muss nur suchen

Das Meer hat für Kurzurlauber bisher nicht den größten Stellenwert gehabt, das Meer war eher Schauplatz der Jahresurlaube im Sommer. Für den robusteren Urlauber sind die Ostsee- und Nordseeküste aber auch in den Herbstmonaten reizvoll. Sich dem Wind zu ergeben und die Welt einfach auf sich einströmen zu lassen, das hat schon Schiller unter dem Begriff der „Erhabenheit“ zusammengefasst. Die faszinierendsten Panoramen gibt es nicht, wenn die Sonne aus einem blauen Himmel strahlt, sie entstehen in den Unwägbarkeiten des Wetters.

Das gleiche Szenario gilt auch für die Berge. Dort kommt noch hinzu, dass der Schnee im Winter eine weitere Kurzurlaubsmöglichkeit schafft. Das Skifahren. Ob Langlauf oder Abfahrt, mit den deutschen Mittelgebirgen und die Alpen stehen verschiedene Destinationen zur Auswahl.

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