Die perfekte Wattwanderung auf Usedom

Das Wirken der Gezeiten ist ein faszinierendes Schauspiel und auf Usedom kann man viel Interessantes auf den freiliegenden Sandbänken bei Ebbe entdecken.
Die Insel Usedom liegt in der Ostsee und gehört zu Großteil zu Deutschland und der kleinere Teil fällt Polen zu. Die Insel ist sehr nahe zum Festland gelegen und mit diesem auch über mehrere Brücken verbunden. Besonders gemütlich ist es für Urlauber aus Deutschland. Mit dem Auto anreisen, ein Ferienhaus mieten und dann das endlose Wattenmeer erleben. Die Besucher auf Usedom haben auch die Möglichkeit alleine oder bei geführten Wanderungen die freiliegenden Sandbänke, wenn sich das Meer zurück zieht, zu erkunden. Dabei ist natürlich eine entsprechende Ausrüstung notwendig, damit man sich mit möglichst wenig Gefahr auf Erkundungstour begeben kann.Wie bereitet man sich auf eine Wattwanderung vor?

Vor einer Wattwanderung in Usedom sollte man einige Vorbereitungen treffen und dazu gehört die richtige Bekleidung. Grundsätzlich sollte man festes Schuhwerk – vorzugsweise Gummistiefel – tragen, auch wetterfeste Bekleidung darf nicht fehlen. Obwohl Usedom zwar die Gegend mit den meisten Sonnenstunden in ganz Deutschland ist, kann es auch hier zu einem Wetterumschwung kommen, auf den man vorbereitet sein sollte. Macht man sich alleine auf den Weg, so muss man sich im Vorfeld über die Gezeiten und das Wetter informieren. Zudem sollte man eine Uhr und optional auch ein Handy mitnehmen um im Notfall Hilfe holen zu können. Der beste Startzeitpunkt für eine Wanderung ist etwa zwei Stunden vor dem niedrigsten Stand des Meeres.

Was kann man bei einer Wattwanderung erleben?

Wenn sich bei Usedom das Meer zurück zieht kann man so manche interessante Entdeckung machen. Bei geführten Wanderungen erklären ausgebildete Führer den Besuchern die faszinierende Welt des Meeres. Viele Tiere wie Meeresschnecken, Muscheln oder auch Krabben werden einem bei den Wanderungen begegnen. Wer sich alleine auf den Weg macht, der sollte darauf achten, dass er die Bewohner der Sandbänke nicht stört und nicht zu tief in deren Lebensraum eindringt. Natürlich kann man leere Schneckenhäuser oder Muscheln sammeln, damit man ein kleines Andenken an die Wattwanderung in Usedom hat. Besonders stimmungsvoll sind Wanderungen kurz vor Sonnenuntergang, dabei sollte man sich aber nicht zu weit raus wagen, da die Nacht schnell herein bricht.

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